Geographie » Flora und Fauna

Ajlun Die meisten jordanischen Städte befinden sich im Westen des Landes, auf den Bergen oder neben dem Fluss Jordan. Das Land im Westen ist fruchtbar und hat ein Mittelmeerklima, wo auch Eichen, Stechpalmen, Olivenbäume, Zitrusfrüchte, Aleppokiefern und Palmen wachsen. Im Norden baut man Getreide und Zitrusfrüchte an. Im Osten und im Süden besteht das Land aus trockenem Ödland. Das Land bietet etwa 2.500 verschiedene Pflanzenarten.


Die Wüste Das Ödland Jordaniens wird Badia genannt. Im Osten des Landes sieht man wie aus den Höhenlagen sich allmählich die Syrische Wüste breit macht. Der nördliche Teil der Badia besteht aus vulkanischem Lava und Basalt und der südliche Teil aus Sandstein und Granit.


Wälder von Debeen Etwa 1% des Landes besteht aus Wäldern. Die meisten Wälder findet man auf dem Ajlun oder Zai zwischen Amman und der Syrischen Wüste.



Aufgeforstete und Wiedergeplanzte Flächen und Länge der geplanztete Straßenseiten
Jahr Aufforstung (Dunum*) Wiederpflanzung (Dunum*) Pflanzung von Straßenseiten (Km)
1970 68.524 2.557 79
1975 18.55 5 128
1980 19.95 38.726 60
1985 24.383 6.214 306
1990 14.362 600 207
1995 20.274 6.917 115
1996 18.622 4.914 260
1997 21.995 2.608 338
1998 5.526 322 101
1999 3.814 435 153
2000 2.478 130 111
2001 5.492 975 292
2002 3.794 1.141 140
*1 Dunum = 1000 m²
Quelle: Statistikamt Jordanien


Fluss Jordan Jordanien hat wenige Flüsse. Einer davon ist der Jordan, der aus dem südlichen Gebirge Libanons entspringt und in das Tote Meer mündet. Der Wasserstand des Jordans wird immer weniger, so dass man ihn nicht mehr als Fluss bezeichnen kann, sondern wohl eher als Bach. Dies hat hauptsächtlich zwei Gründe. Erstens, das aufgetaute Schneewasser und das Regenwasser aus den Golanhöhen wird aufgrund der globalen Erwärmung in den letzten Jahren immer weniger. Zweitens, das Wasser aus dem Jordan wird öfter als Trinkwasser und für die Bewässerung intensiv in Anspruch genommen. Der Jordan stellt heute großenteils die stark bewachte Grenze zwischen Jordanien und Israel dar. Andere wichtige Flüsse sind der Fluss Zarka (bei Jerash) und der Fluss Yarmouk (zwischen Jordanien und Syrien).


Die Nationalpflanze ist die Schwarze Iris. Es gibt mehr als 1.500 Tierarten in Jordanien. Einige davon sind Raub- und Aasvögel, Hyänen, Gazellen, Steinböcke, Füchse, Rebhühner, Mangusten und Maulwurfsratten und natürlich Kamele.